Projektbeteiligte
Durch die Kooperation mit der Stiftung Zollverein und die Einbindung von Gastdozierenden erhalten die Studierenden über die bloßen Lernziele hinaus die Möglichkeit, wertvolle Kontakte zu knüpfen und direkte Einblicke in institutionelle Arbeitsprozesse zu gewinnen.
Anna Ehlert ist studierte Nachhaltigkeits- und Medienwissenschaftlerin und ausgebildete Transformationsmanagerin Nachhaltige Kultur. Seit 2021 ist sie als Referentin für Nachhaltigkeits- und Umweltmanagement bei der Stiftung Zollverein tätig. In dieser Rolle setzt sie sich für eine ganzheitliche Transformation des Standortes ein, in der ökologische, soziale, kulturelle und wirtschaftliche Dimensionen der Nachhaltigkeit als verbindendes Prinzip zusammenwirken.
Dr. Helena Lischka ist studierte Ostasienwissenschaftlerin und promovierte bei Herrn Prof. Kenning am Lehrstuhl für BWL und Marketing zum Thema Unternehmensverantwortung im Digitalen Kontext. Nach langer Lehrtätigkeit wechselte Frau Dr. Lischka in 2020, kurz vor Ausbruch der Pandemie, in den Kulturbetrieb. Heute ist sie verantwortlich für die strategische Standortentwicklung auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein.
Marina Mirau studierte Außerschulisches Erziehungs- und Sozialwesen in Siegen. Seit 2024 arbeitet sie als Quartiersmanagerin bei der Stiftung Zollverein. In dieser Rolle engagiert sie sich für die Weiterentwicklung des Projekts „Zollverein – das Quartier“, das als Schnittstelle zwischen dem Welterbe Zollverein und den Menschen aus den umliegenden Stadtteilen fungiert. Ihr Fokus liegt auf einer partizipativen und inklusiven Quartiersarbeit, in der die Bedürfnisse, Perspektiven und Potenziale der Bewohner der Stadtteile Katernberg, Stoppenberg und Schonnebeck im Mittelpunkt stehen.
Melanie Kemner, Carla Zimmermann und Carola Bühn bilden ein komplementäres Trio, das künstlerische Vision, kuratorische Schärfe und strategische Produktionskompetenz verbindet. Gemeinsam haben sie jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung, Gestaltung und Umsetzung von Kulturprojekten – von Design- und Fotografieformaten über digitale Künste und Ausstellungsprojekte bis hin zu Theater-, Performance- und Großveranstaltungen im internationalen Kontext. Gemeinsam gestalten sie das Kunst- und Kulturprogramm der Stiftung Zollverein seit 2024 und entwickeln Formate, die künstlerische Kraft, gesellschaftliche Relevanz und sinnlich erfahrbare Erlebnisse wirkungsvoll verbinden. Sie verfolgen einen macht- und diskriminierungskritischen Arbeitsansatz und verankern Nachhaltigkeit in allen vier Dimensionen – ökologisch, ökonomisch, sozial und kulturell – als Grundlage ihrer künstlerischen Arbeit.